Wir über uns

Der gemischte Kirchenchor St. Cäcilia Merten geht zurück auf den 1871 auf Anregung des damaligen Pfarrers gegründeten Männergesangverein Eintracht. Dieser reine Männerchor wurde später mit Frauenstimmen verstärkt, um auch für einen gemischten Chor geschriebene Messen singen zu können. Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus die zwei heute noch bestehenden eigenständigen Chöre, der Kirchenchor St. Cäcilia Merten und der Männergesangverein „Eintracht“. Seit April 1992 wird der Kirchenchor von Stephan Krings geleitet und hat heute 57 aktive Mitglieder.

Anfang Juli 2011 feierte der Chor mit einer Festmesse in der Pfarrkirche St. Martin in Merten sein 140jähriges Bestehen und sang die Missa „Laetatus sum“ von Wolfram Menschick.  Beim anschließenden Empfang im Pfarrzentrum, der musikalisch vom Mandolinenkreis Merten-Walberberg umrahmt wurde, überreichte Pfarrvikar Norbert Prümm dem Chor die Palestrina-Medaille – eine Auszeichnung des Allgemeinen Cäcilien-Verbands  für Deutschland - als Dank und Anerkennung für Verdienste um die Kirchenmusik für Chöre, die mehr als 100 Jahr bestehen.  In Grußbotschaften des Bornheimer Bürgermeisters Wolfgang Henseler sowie befreundeter Chöre und Vereine wurde auch das besondere Engagement des Mertener Kirchenchors für das soziale Leben in Merten gewürdigt.

2010 bot der Chor erstmals Nichtmitgliedern die Möglichkeit, zusammen mit dem Kirchenchor für ein Benefizkonzert zugunsten des Förderverein St. Martin e.V. im Rahmen eines Chorprojektes aufzutreten.

Im Advent 1978 veranstaltete der Kirchenchor erstmals ein Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Martin in Merten; seither ist dieses Konzert ein jährlicher musikalischer Höhepunkt der Chorarbeit. Zum Repertoire gehören Werke von J.S. Bach, A. Diabelli, G.F. Händel, C.R. Kristinus, F. Mendelssohn Bartholdy, W.A. Mozart, H.F. Müller sowie andere Komponisten. Die Aufführungen - wie auch das Jubiläumskonzert im Jahr 2008 -  werden je nach Programm solistisch und instrumental unterstützt - seit Jahren durch Gesangssolisten zusammen mit dem Minsker Streichquartett, der Organististin und Cembalistin Barbara Klinkhammer sowie den Instrumentalisten der Familie Rottmann aus Merten.

Unsere mehrtägigen Chorfahrten - in der Regel alle drei Jahre - werden mit der Gestaltung eines Gottesdienstes am Zielort verbunden; in 2004 sang der Chor im Dom zu Speyer die Missa Brevis in d-Moll von Mozart und den Psalm 100 “Lobe den Herrn“ von Mendelssohn Bartholdy, und 2007 war der Böhmerwald unser Ziel: in der Zwieseler Stadtpfarrkirche St. Nikolaus sangen wir die Missa „Jubilate Deo“ von Josef Sulz.  Im Mai 2010 fuhren in den Thüringer Wald und sangen in Sankt Josef in Mülhausen die Gounod Messe.